TSV Rottweil

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Wieder Niederlage für Werwölfe

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TSV Rottweil unterliegt Dettingen-Wallhausen nach tollem Kampf in der Verlängerung.

Noch Minuten nach dem Spiel hallten die „Schieber-Rufe“ durch die Doppelsporthalle. Was war passiert. „Die Leistung der Schiedsrichter möchten ich nicht kommentieren“, so Coach Franz Hellbach nach dem Spiel. „Nur ein paar Fakten: 8 Foulpfiffe gegen Rottweil in den letzten 180 Sekunden, 25 Foulpfiffe gegen Rottweil – 11 gegen Dettingen im gesamten Spiel, 11 Freiwürfe für Rottweil – 30 für Dettingen. Andy Schmötzer hat unter dem Korb ganze 2 Freiwürfe erhalten.“

Immer noch geschwächt gingen die Rottweiler in dieses wichtige Spiel. Wieder mit dabei Georg Klein – immer noch verletzt Marc Gröger und mit einer Handverletzung, die er sich in der absolut ungeeigneten Halle des Albert Magnus Gymnasiums zugezogen hatte, zwar dabei aber stark gehandicapt Niko Raplejenovic. In einem packenden Spiel konnten die Werwölfe nicht den erhofften Sieg gegen den Tabellennachbarn einfahren. Das Spiel begann mit Vorteilen für die Dettinger. Die ersten drei Punkte durch Hellmann (Topscorer der Spiels mit 30 Punkten). Während die Dettinger vornehmlich ihren Erfolg unter dem Korb suchten (13 Punkte Hellmann) gelang es den Werwölfen immer wieder durch geschicktes Passspiel ihre Schützen in Position zu bringen. Besonders gut aufgelegt Benny Schmid, der drei seiner 4 Dreipunktewürfe im ersten Viertel erzielte. Ein 3 Punkte Buzzerbeater von Elias Lopes brachte die Rottweiler wieder auf 6 Punkte an die Dettinger heran.

Das Viertel zwei gelang den Werwölfen hervorragend. Es war vor allem das Viertel von Tobias Lux, der 14 Punkte in Folge für Rottweil erzielte. Durch eine Umstellung in der Verteidigung gelang es den Werwölfen immer wieder das Anspiel ans Brett zu verhindern. Mit 21 zu 14 wurde das Viertel gewonnen und man ging mit einem Punkte Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeitpause sahen die Zuschauer zu Beginn ein spannendes, ausgeglichenes Spiel. Die Werwölfe konnten sich bis zur 26 Minute einen 5 Punktevorsprung erarbeiten. Doch dann ein Bruch im Spiel der Rottweiler. 17 zu 2 der Lauf der Dettinger in den letzten 4 Minuten. Besonders ärgerlich der Dreipunktewurf von Spielmacher Otero mit der Schlußsirene des Viertels.

Als die Dettinger zu Beginn des Schlußviertels mit 12 Punkten vorne lagen schien das Spiel gelaufen. Doch nun griff die Umstellung in der Defense von Zonenverteidigung auf eine agressive Mannverteidigung. Und im Angriff trafen die Werwölfe wieder. Dreipunktetreffer von Weinholz, Schmid und Lux und eine engagierte Leistung wurden belohnt und es ging mit 65 zu 66 in die Schlußminuten. Einzig der Dettinger Center Hellmann hielt seine Mannschaft im Spiel. Er erzielte alle 9 Punkte, die die Werwölfe im Schlußviertel zu ließen. Er war es auch der mit 4 (seiner insgesamt 15) erfolgreichen Freiwürfen 60 Sekunden vor Schluss scheinbar auf die Siegerstraße brachte. Doch Punkte von Andreas Schmötzer und ein nervenstarker Tobias Lux an der Freiwurflinie sorgten für den Ausgleich. 0,4 Sekunden vor Ende hatten die Rottweiler die Chance das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Ein hoch unter den Korb gespielter Einwurf fand aber trotz tollen TipIn Versuchs nicht ins Ziel.

In der Verlängerung sah Rottweil zuerst wie der Sieger aus. Zwei Körbe durch Elias Lopes brachten die Werwölfe mit 4 Punkten in Vorsprung. Beim nächsten Angriff verlegten sie einen einfachen, sicheren Korbleger, der die 6 Punkte-Führung und wohl die Entscheidung bedeutet hätte. Der Rest der Spieles ist schnell erzählt. In den letzten zwei Minuten ertönte die Pfeife eines der beiden Schiedsrichter quasi im Sekundentakt. Zuerst wurde Elias Lopes ausgefoult. Dann erhielt Tobias Lux innerhalb von 40 Sekunden sein drittes, viertes und fünftes Foul. 14 mal durften die Dettinger in den letzten 120 Sekunden an die Freiwurflinie. Die Werwölfe fanden kein geordnetes Spiel mehr und ihnen gelangen in den letzten zwei Minuten keine Punkte mehr.

„Ärgerlich ein Spiel auf diese Art und Weise zu verlieren. Eine wieder tolle Teamleistung ist nicht belohnt worden. Von 5 Niederlagen ist das bereits das vierte Spiel, dass wir nicht verlieren mussten. In solch engen Spielen sind es immer Kleinigkeiten die entscheiden. Die eigene Nervosität spielt da mit, aber auch bestimmt unsere mehr als bescheidene Trainingssituation, die sogar dazu führt dass unsere Spieler verletzt ins Spiel gehen müssen. Jetzt ist es an der Zeit, dass das Spielglückspendel mal in die andere Richtung ausschlägt", so dass Resumee vom Coach zum Spielende.
 

Endstand (73:83)

(18:24, 21:14, 11:22, 19:9, 4:14)

 

für den TSV Rottweil spielten:

TSV Rottweil: Marius Fuchs (2 Punkte), Georg Klein, Elis Lopes (15), Tobias Lux (26), Gero Neher (5), Niko Raplejenovic, Benjamin Schmid (14), Andreas Schmötzer (8), Alexander Weinholz (3), Manni Zimmermann

 

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